Ein Batteriespeicher macht Sie unabhängiger – aber nur, wenn er zur Anlage und zum Verbrauch passt. Ein zu kleiner Speicher verschenkt Solarstrom, ein zu großer rechnet sich nie. Die richtige Größe ist deshalb eine Frage der Auslegung.
Die Faustregel – und ihre Grenzen
Als grober Anhaltspunkt gilt: rund eine Kilowattstunde Speicherkapazität je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch und je Kilowatt-Peak Anlagenleistung. Diese Faustregel ist ein Startpunkt – entscheidend ist Ihr tatsächliches Verbrauchsprofil über den Tag.
Was die richtige Größe beeinflusst
- Verbrauchsverhalten: Wird viel Strom abends gebraucht, lohnt mehr Kapazität.
- Wärmepumpe: erhöht den Strombedarf, besonders im Winter.
- E-Auto: Laden verschiebt große Mengen – oft besser über Überschusssteuerung als über den Speicher.
- Anlagengröße: Nur was die Module liefern, lässt sich auch speichern.
Warum größer nicht immer besser ist
Im Winter wird ein großer Speicher mangels Sonne kaum voll, im Sommer ist er schon am Nachmittag geladen. Über das Jahr bleibt ein Teil der Kapazität ungenutzt – und teuer. Eine ehrliche Auslegung zielt auf den wirtschaftlichen Punkt, nicht auf die größte Zahl.
Häufige Fragen
Kann ich den Speicher später erweitern?
Viele Systeme sind modular erweiterbar. Wir wählen bewusst eine Lösung, die mitwachsen kann, wenn etwa später eine Wärmepumpe dazukommt.
Brauche ich den Speicher für Notstrom?
Nur, wenn er dafür ausgelegt ist. Standardspeicher liefern bei Netzausfall keinen Strom – das ist eine eigene Funktion.
Wie lange hält ein Speicher?
Moderne Batteriespeicher sind auf viele Tausend Ladezyklen und eine lange Nutzungsdauer ausgelegt; Hersteller geben dafür Garantien.
Wir dimensionieren Ihren Speicher im Raum Fürstenfeldbruck anhand Ihres realen Verbrauchs – inklusive Wärmepumpe und Wallbox – statt nach Bauchgefühl.
