Trotz gesunkener Einspeisevergütung bleibt Photovoltaik attraktiv – weil selbst erzeugter Strom deutlich günstiger ist als Netzstrom. Der Hebel liegt heute beim Eigenverbrauch, nicht bei der Einspeisung. Wir zeigen, worauf es 2026 ankommt.
Eigenverbrauch schlägt Einspeisung
Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart Ihnen den vollen Strompreis. Was Sie ins Netz einspeisen, wird dagegen nur mit der gesetzlichen Vergütung honoriert, die deutlich niedriger liegt. Wirtschaftlich entscheidend ist deshalb, möglichst viel des erzeugten Stroms direkt im Haus zu verbrauchen.
- Verbraucher wie Wärmepumpe, Wallbox und Warmwasser tagsüber laufen lassen.
- Ein Batteriespeicher verschiebt Solarstrom in die Abendstunden.
- Ein Energiemanagement steuert Erzeugung und Verbrauch automatisch.
Lohnt sich ein Speicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch typischerweise von rund 30 Prozent auf 60 bis 80 Prozent. Er verlängert zwar die Amortisationszeit der Gesamtanlage etwas, steigert aber die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen spürbar. Besonders sinnvoll ist er, wenn Sie ohnehin eine Wärmepumpe oder ein E-Auto laden.
Was kostet eine Anlage – und wann hat sie sich amortisiert?
Eine Anlage für ein Einfamilienhaus liegt je nach Größe und Speicher meist im Bereich von 12.000 bis 25.000 Euro. Bei gutem Eigenverbrauch amortisiert sie sich häufig in rund zehn bis fünfzehn Jahren – bei einer Lebensdauer der Module von 25 Jahren und mehr. Die genaue Rechnung hängt von Dachausrichtung, Verbrauchsprofil und Strompreis ab.
Steuerliche Erleichterung
Für die meisten privaten Dachanlagen entfällt die Umsatzsteuer auf Kauf und Installation, und die Einnahmen sind einkommensteuerlich begünstigt. Das vereinfacht den Betrieb erheblich – Sie müssen sich kaum noch mit steuerlicher Bürokratie befassen.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Süddach?
Nein. Ost-West-Dächer liefern über den Tag verteilt sogar gleichmäßigeren Ertrag, was dem Eigenverbrauch entgegenkommt. Nur stark verschattete Flächen sind problematisch.
Wie groß sollte die Anlage sein?
Als Faustregel gilt: lieber das Dach gut ausnutzen, statt knapp zu dimensionieren. Mit Wärmepumpe und E-Auto steigt Ihr Strombedarf in den kommenden Jahren ohnehin.
Was passiert bei Stromausfall?
Standardanlagen schalten sich bei Netzausfall ab. Wer Notstrom möchte, braucht einen speziell dafür ausgelegten Speicher – das planen wir auf Wunsch mit ein.
Wir prüfen Ihr Dach im Raum Fürstenfeldbruck, dimensionieren Anlage und Speicher auf Ihren tatsächlichen Verbrauch und liefern alles aus einer Hand – inklusive Anmeldung beim Netzbetreiber.
