Mehrere Parteien, ein Hausanschluss, wachsender Ladebedarf: Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus ist anspruchsvoller als die einzelne Wallbox am Eigenheim. Mit der richtigen Planung lässt sich aber für alle eine zukunftssichere Lösung schaffen.
Das zentrale Thema: Lastmanagement
Würden mehrere Wallboxen gleichzeitig mit voller Leistung laden, wäre der Hausanschluss schnell überlastet. Ein Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung dynamisch auf die ladenden Fahrzeuge. So lassen sich viele Ladepunkte betreiben, ohne den Anschluss teuer auszubauen.
Gemeinsam statt Insellösung
Statt vieler einzelner Boxen empfiehlt sich eine gemeinsam geplante Infrastruktur mit zentraler Steuerung und – wo nötig – verbrauchsgenauer Abrechnung je Stellplatz. Das ist günstiger pro Ladepunkt und vermeidet ein Durcheinander an Technik und Zählern.
- Vorrüstung mit Leerrohren und ausreichend dimensionierter Zuleitung.
- Zentrales Lastmanagement für alle Ladepunkte.
- Abrechnung des Ladestroms je Nutzer.
Rechtlicher Rahmen
Mieter und Wohnungseigentümer haben grundsätzlich einen Anspruch darauf, auf eigene Kosten eine Lademöglichkeit zu errichten. Über die konkrete Ausführung entscheidet die Gemeinschaft mit. Eine vorausschauende Gesamtplanung verhindert, dass jede Partei einzeln nachrüstet.
Häufige Fragen
Muss der Hausanschluss verstärkt werden?
Dank Lastmanagement oft nicht. Wir prüfen die vorhandene Leistung und planen so, dass ein teurer Ausbau möglichst vermieden wird.
Wie wird der Strom abgerechnet?
Über geeichte Zähler je Ladepunkt lässt sich der Verbrauch jedem Nutzer genau zuordnen.
Kann man schrittweise ausbauen?
Ja. Sinnvoll ist, die Infrastruktur einmal vorausschauend vorzubereiten und Ladepunkte nach Bedarf zu ergänzen.
Wir planen die Ladeinfrastruktur für Ihr Mehrfamilienhaus im Raum Fürstenfeldbruck – mit Lastmanagement, Abrechnung und einem Konzept, das mit dem Bedarf mitwächst.
